Das Dillsteiner Türmle an der Hirsauer Straße 87 ist eines dieser Bauwerke, die man leicht übersieht – bis man versteht, was darin steckt. Der schlanke Uhr- und Glockenturm wurde 1821 errichtet und gilt als Relikt aus der dörflichen Zeit Dillsteins. Er ersetzte damals gewissermaßen den fehlenden Kirch- oder Rathausturm und diente als Uhr- und Feuerglockenturm. Damit war er nicht nur hübsche Kulisse, sondern ein ganz praktischer Mittelpunkt des Alltags: Zeitzeichen, Warnsignal, Orientierungspunkt. Quellen nennen zudem eine frühere Nutzung mit Nachtwächterstube und Arrestzelle – Dorfgeschichte in sehr kompakter Bauform, quasi schwäbisch-badische Multifunktionalität aus Stein. Heute steht das Türmle zwischen Wohnhäusern und erinnert daran, dass Dillstein und Weißenstein einst eigenständige Orte waren, bevor sie 1890 zu Dillweißenstein zusammenwuchsen und später Teil von Pforzheim wurden.

Ein zeichnerische Umsetzung als Federzeichnung von dieter H.F.F Goldenbaum
Das Dillsteiner Türmle - Federzeichnung von Dieter H.F. Goldenbaum

Für Goldenbaum Media und Filmemacher Sven Goldenbaum ist das Dillsteiner Türmle mehr als ein historisches Detail am Straßenrand. Es ist ein authentisches Motiv für regionale Filmproduktionen, TV-Beiträge, dokumentarische Szenen und hochwertige Videoproduktion in Pforzheim und Baden-Württemberg. Gerade solche Orte erzählen leise, aber starke Geschichten: Heimat, Wandel, Stadtteilidentität und die besondere Atmosphäre im Nagoldtal. Wer sein Unternehmen, seine Institution oder ein kulturelles Thema filmisch sichtbar machen möchte, findet bei Goldenbaum Media den passenden Partner für Kamera, Regie, EB-Team, Schnitt und professionelle Videoproduktion – mit Blick für Motive, Menschen und die kleinen Wahrzeichen, die einer Geschichte erst Charakter geben. Mehr unter goldenbaum-media.de.

Türmchen mit angrenzendem Wohnaus
Das Dillsteiner Türmchen - ein Kleinod an der Hirsauer Straße

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